Wahnsinn im Wunderland
Gut 11 Jahre ist es her, dass Spiele-Designer American McGee eine ganz und gar nicht kinderfreundliche Fortsetzung zu „Alice im Wunderland“ auf die heimischen Bildschirme brachte. Nun steht mit „Madness Returns“ die Fortsetzung in den Regalen – und kann abermals vor allem durch das liebevolle Leveldesign und die fantasievollen Charaktere überzeugen. Und auch die Story weiß den geneigten Gamer zu fesseln. Protagonistin Alice hat die letzten zehn Jahre im Irrenhaus verbracht, nachdem ein mysteriöser Brand ihre gesamte Familie ausgelöscht hat. Verstört und verängstigt, wie sie war, gab es für sie nur einen Zufluchtsort: das Wunderland. Und auch nach ihrer Entlassung hat sie weiter mit ihren Ängsten und furchtbaren Visionen zu kämpfen. Also besucht sie abermals ihre Traumwelt, die allerdings von einer bösen Macht heimgesucht wurde. Alice bewaffnet sich mit Messer und Pfeffermühle und versucht das Wunderland und somit ihren eigenen Verstand zu retten. American McGee hat mit dieser Fortsetzung erneut einen traumhaften Albtraumtrip geschaffen. Auch wenn die Grafik nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik ist: wer auf ausgefallene Action Adventures steht, wird an „Madness Returns“ seine helle Freude haben.
Text: Kai Jorzyk Bild: Electronic Arts


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