Du kommst ja eigentlich aus Ungarn.
Wie hast Du von dem Wettbewerb erfahren?
Ich komme aus der schönen Haupstadt
Budapest. Ich lebe und studiere dort, aber mein Herz wohnt in
Deutschland. Ich habe vom Wettbewerb in letzter Sekunde von meinem
Freund aus Leipzig erfahren. Ich habe nicht geglaubt, dass ich hier
etwas erreichen könnte. Aber ich wollte mich schon immer mal
außerhalb von Ungarn unter Beweis stellen. Es war an der Zeit!
...Im letzten Jahr kam die Gewinnerin zu spät zur Probe. "Die Letzten werden die Ersten sein". Bist Du religiös?
Haha! „I got my lucky number –
666!” Okay, das war jetzt etwas übertrieben. Aber ich bin
überhaupt nicht religiös, abergläubisch, oder sonst so etwas. Ich
hab sogar die schwarze Katze, die immer unsere Straße überquert
lieb! Ich glaube an mich und das muss reichen!
Wie sieht die Szene in Deiner Heimat
aus?
In der Hinsicht ist Ungarn eine ganz
andere Welt als Deutschland. Die Leute sind noch immer nicht
wirklich offen für Tattoos, knallbunte Haare und so. Aber ich bin
trotzdem stolz darauf, dass ich mir damals zusammen mit paar
Freundinen die Mühe gemacht hab in Ungarn zu zeigen, dass
tätowierte, schrille Frauen auch was drauf haben. Tattoo Magazine
gab es damals schon, aber da ging es immer nur um die nackte Haut und
nicht um Style und Individualität. Ich war Gründungsmitglied von
zwei verschiedenen Pin-Up Gruppen. Aber es hatte leider immer ein
schlechtes Ende. Trotzdem freu ich mich, etwas angefangen zu haben.
Eine Bewegung, die immer mehr hübsche individuelle Frauen anzieht .
Uns gibt es erst seit etwas mehr als 2
Jahren, trotzdem haben wir schon recht viel erreicht. Wir haben unser
erstes Album unter einem deutschen Label veröffentlicht und seitdem
in mehr als 10 Ländern gespielt, von kleinen Clubs bis zu dem
größten Psychobilly Festival der Welt in Spanien, wir haben einen
Newcomer Wettbewerb mit über 180 Teilnehmer gewonnen, sind viel auf
Tour. Es macht einfach großen Spaß.
Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben?
Vielleicht Psycho-Pin-Up. Aber ich
denke ich habe viele Gesichter und hatte mit vielen Subkulturen zu
tun (Rockabilly, Psychobilly, Punk, Hardcore). Ich möchte mich nicht
auf eine Sache festlegen. Denn genau dieses schöne Gemisch ist es,
was mich ausmacht!
Findet euren eigenen Style, so wie ihr
ihr euch am Besten fühlt und habt auf jeden Fall mega viel Spaß,
dann strahlst du auch ein Selbstvertrauen aus dem keiner widerstehen
kann!
Interview: Markus Brixius Bilder:
Oliver Hitzler
Shakey Sue und ihre Band The Hellfreaks Shakey Sue als Gast in einem Musikvideo
Tom Stormy Trio feat. Long Tall Sonny: Bombariadó! from Los Tiki Pictures on Vimeo.







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