Lisa Volz

Spitzenkleid Lisa Volz Oliver Jungmann 01 printSo schön ist das Saarland

Mit saarländischem Understatement und Professionalität hat es Lisa Volz aus Bous auf den achten Platz der ProSieben Castingshow „Germany's Next Topmodel“ geschafft. Völlig zu Unrecht, wie wir finden, denn schon vor GNTM hat die 21-jährige Musikmanagement-Studentin als Model ihr Talent unter Beweis gestellt, wie hier bei einem Shooting mit dem Saarbrücker Fotografen Oliver Jungmann und zierte auch schon im Februar 2011 unser bescheidenes Nachwuchsmagazin.

Wie kam es zu der Anmeldung bei GNTM? Warst Du vorher schon Fan?
Ich muss sagen ich habe GNTM schon gelegentlich geschaut, aber nicht jeden Donnerstag. Meine Freunde haben gesagt:“Geh doch mal hin“. Zuerst war ich mir unsicher, auch wegen der Schule und dem Abitur. Ich wollte erst mal etwas Sicherheit haben. Letztes Jahr dachte ich dann „Ok, wenn alle das sagen...“ und bin mit einer Freundin zum Casting gefahren
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Wie war das, als Du das erste Mal die Jury getroffen hast?
Das war in München bei dem Top50-Walk. Also die erste Show. Das war schon ganz besonders. Ich war hinter der Bühne und hab die Heidi schon reden gehört. Da war ich total aufgeregt. Es ist schon komisch, wenn man die Person aus dem Fernsehen kennt und dann live vor ihr steht.

Wie sieht so eine (Arbeits-)Woche bei GNTM aus?
Meistens beginnt die Woche mit dem Fotoshooting, das war für mich immer das besondere Highlight gewesen. Dann gab es meistens ein Casting, eine Challenge und je nach Sendeplan spezielle Drehs. Gegen Ende der Woche wurden die O-Töne aufgezeichnet und am Ende der Woche die Entscheidungsshows.

Spitzenkleid Lisa Volz Oliver Jungmann 02 printHattest Du dann noch Zeit für Freunde und Familie?
Klar, man ist in Amerika, da ist es schon schwer jemanden zu erreichen, aber wir durften schon immer skypen und das hab ich dann auch mit meiner Mama und meiner besten Freundin. Das geht schon.

Konntest Du Dir die aktuelle Staffel schon anschauen?
Doch, als ich zu Hause war, hab ich mit meinen Freundinnen reingekuckt.

Ist mal was anderes, wenn man selbst im Fernsehen ist?
Ja, als ich mich das erste Mal gesehen hab, musste ich kurz rausgehen.

Was war für Dich bis jetzt der schönste Moment während der Produktion?
Puhh! Es gab so viele. Ich habe die Zeit sehr, sehr genossen. Alleine das Reisen. Amerika, Mexiko, Thailand – Das war schon echt ein Highlight für mich. Auch der Opel-Dreh war super und das Warrior-Shooting in Mexiko.

Ist GNTM so, wie Du es Dir vorgestellt hast?
Natürlich sieht man das Ganze aus einem neuen Blickwinkel, nämlich so, wie sie passiert sind. Da ist es natürlich witzig, wenn man ein paar Insider erzählen kann. Aber ich hab es mir schon ungefähr so vorgestellt. Klar gibt es da auch Kleinigkeiten, die man im Fernsehen nicht sieht, z.B., dass wir morgens ganz früh raus mussten, die langen Pausen zwischen den Aufnahmen. Im Fernsehen wirkt das ja so als würde alles fließen.

Was sollte ein Model haben, um in dem Beruf erfolgreich arbeiten zu können?
Auf jeden Fall das gewisse Etwas. Man sollte auf gar keinen Fall langweilig sein und auf jeden Fall offen für alles sein. Das sieht man ja an den Challenges. Es gibt so viele Sachen, die man sich trauen muss, auch vor der Kamera. Zum Beispiel die Heidi, die ist super. Sie stellt sich vor die Kamera und „zack“ ist sie da. Dann sollte man auch Spaß haben. Sonst wir das Bild auch nicht schön Spaß haben ist das Wichtigste.

Du hast über den Verlauf im Vergleich zu anderen Kandidatinnen weniger im Fokus gestanden. Trotzdem hast Du es in die Top 10 geschafft, einen wichtigen Job abgesahnt und giltst als Geheimfavoritin. Wie?
Ich kann mir das selbst noch nicht so erklären. Ich bin einfach ich selbst und versuche meine Arbeit gut zu machen.

Du spielst auch Gitarre? Hast Du irgendwelche Lieblingsgitarristen? Was ist Deine Lieblingsband?
Ich bin gar nicht so fixiert auf die Gitarre und bin auch nicht so der Typ, der vor Leuten spielt. Ich bin allgemein ein Musikfreak, deswegen habe ich mich auch für ein Musikmanagementstudium entschieden. Neulich war ich auf einem Konzert der Beatsteaks, das hat mir gut gefallen.

Als Top 10 Finalistin hast Du gute Chancen in dem Beruf Fuß zu fassen. Willst Du das auch?
Ich will auf jeden Fall weiter machen. Natürlich ist es aber auch wichtig, dass ich mit meinem Studium weiterkomme. Wie jeder weiß ist Modeln kein langlebiger Beruf. Musikmanagement hab ich mir ausgesucht und diesen Weg will ich auch beenden.

Juror Thomas Hayo stammt ja auch aus dem Saarland. Habt ihr über die „Heimat“ gequatscht?
Auf jeden Fall. Mit Thomas hab ich mich auch schon auf „saarlännisch“ unterhalten und wir haben auch schon drüber gesprochen, wer wen kennt. Das Typische eben.

Glaubst Du, dass man das Saarland verlassen will, wenn man etwas erreichen will?
Ich muss sagen ich komme sehr gerne zurück ins Saarland und wieder durch Saarbrücken laufen konnte. Ich merke immer mehr für mich selbst, dass ich eigentlich ein Großstadtmädchen bin. Ich bin z.B. ganz oft in München und Berlin. Das ist mehr so meins. Aber das Saarland ist und bleibt meine Heimat, auch wenn ich woanders hingehen werde.

Willst Du vor dem großen Finale noch irgendwas sagen?
Ja. Ich freue mich immer sehr, wenn die Saarländer auf mich zukommen, wenn ich durch die Stadt gehe und mir sagen, dass sie hinter mir stehen. Ich hab bis jetzt immer nur positive Sachen gehört. Das find ich ganz toll!

Interview: Markus Brixius Bilder: Oliver Jungmann www.photographieoliverjungmann.de

www.prosieben.de/tv/germanys-next-topmodel
Live Finale am 7. Juni um 20:15 Uhr auf ProSieben

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