Wake the Dogs
Ihr zählt fast schon zu den Stammgästen des Roccos. Was gefällt euch besonders gut an diesem Festival?
Ich komme wegen dem Essen. Das Catering ist super, es gibt viel vegetarisches Zeug und Antipasti. Wir waren ja schon ganz am Anfang mit am Start, als es noch im kleinen Rahmen mit ein paar hundert Leuten stattfand. Obwohl sich das Festival nun vor 24 000 Menschen abspielt, sind die Leute immer noch greifbar geblieben. Die Grundatmosphäre stimmt einfach. Und nirgendwo sonst lassen die Fans so schöne Staubraketen fliegen.
Guido: Auf Festivals hab ich endlich einmal Zeit, auszuschlafen. Mittags beginnen die ersten Interviews, danach geht’s zum Soundcheck. Anschließend haben wir meistens noch eine lange Pause bis zum Auftritt abends. Also alles in allem relativ stressfrei und wir können uns auch noch einige Bands anschauen.
Welchen Song magst du auf der „Wake the dogs“ am liebsten?
Das wechselt immer. Eine Zeit lang war es der Titelsong, bei dem ich sehr neidisch bin, dass Alex ihn geschrieben hat und nicht ich. Momentan ist es „Don’t ever look down“.
Könnt ihr inzwischen ein bisschen Saarländisch?
Guido: Oh je - ich werfe immer alle möglichen Slangs durcheinander. Ingo ist da besser drin.
Wollt ihr eure treuen Fans heute nicht mal im landeseigenen Dialekt begrüßen? Wir könnten euch ein paar flotte Sprüche beibringen…
Ich kann’s gerne versuchen. Was sagt man hier denn so?
Zur Begrüßung etwa „Unn?“ oder „Hallo, ihr alde Laabsammler“. Du kannst auch fragen, ob sie für dich „e Kipp odda e Gudzje hann“…
Ah cool, okay. „Ihr alde Laabsammler“ gefällt mir am besten, das klingt schön frech. (probiert mehrere Versionen des Spruchs aus)
Guido hat sich getraut. Es kam zwar “Ihr alten Laubsammler“ dabei heraus, aber der Junge ist auf dem besten Weg. Mal sehen, welche Saarländisch-Kenntnisse er im Dezember vorzuweisen hat.
Interview: Kristina Scherer Bild: Frank Siegwarth
Garage Saarbrücken, Freitag, 21. Dezember, ab 19 Uhr
www.donots.de

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